LES MISERABLES – EIN MUSICAL FÜR BERLIN

 

„Gavroche, der gewitzte Pariser Straßenjunge, ist über die Barrikade geklettert, um die Munition der Gefallenen einzusammeln. Er singt sein Spottlied auf die Bourgeois’ und wird dabei von drei feindlichen Kugeln getroffen: Auf jeden seiner letzten Verse folgt eine Kugel – ein akkurater Abgang. Der Junge gleitet über die nächstliegende Leiche hin und „stirbt“ – schon dreht sich die Bühne wieder, das Leben nicht, aber das Musical „Les Miserables“ geht weiter. es ist hocheffektives Theater, was auch in den „Miserables“ geboten wird: Ein Effekt jagt den nächsten, auf einer Drehbühne, die ständig in Bewegung ist, damit die Leute nicht „abschalten“ beziehungsweise zur Besinnung kommen. Es ist Theater aus der Mentalität des kommerziellen Fernsehens…“  (Die Zeit / Martin Ahrends)

Um eine geeignete Bühne für das weltweit bekannte Musical zu finden baute man das bewährte Berliner „Teater des Westens “ kurzerhand um. Dafür hat der neue Betreiber, die Stage Holding, das TDW in zwei Monaten für zehn Millionen Euro saniert: U. a. wurde der Zuschauerraum komplett umgestaltet, die Sessel mit rotem Samt bezogen, das Deckengemälde abgehängt, die Bühnentechnik ausgetauscht, die Bühne tiefer gelegt. Am 26. September 2003 wurde das für zehn Millionen Euro sanierte Theater des Westens wieder eröffnet.

Eine Dokumentation über die Umbauarbeiten im Berliner Theater des Westens sowie die gleichzeitige Enstehung des Musicals „Les misérables“ bis zur Premiere.

2003 | 52 min | BETACAM SP | 4:3

Buch und Regie:

Produktion:

 

ERSTAUSSTRAHLUNG:  09. November 2003, auf  RBB

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