IM BANN DES AUGENBLICKS – DER FOTOGRAF ROBERT LEBECK

 

 

Rose d'or 2009

Rose d’or 2009

Seine Bilder prägten viele Jahre lang das Gedächtnis einer ganzen Generation: Robert Lebeck, geboren am 21. März 1929 in Berlin und einer der größten Fotografen der Nachkriegszeit, schaute in die Menschen hinein. Seine Porträts sind zeitlose Dokumente einer vergangenen Zeit. Dabei entwickelte sich zwischen ihm und seinen Modellen oft eine ganz besondere Nähe. Legendär sind seine persönlichen Bilder von Romy Schneider, Jayne Mansfield und Alfred Hitchcock. Die Dokumentation stellt den „Menschensammler“ mit der Kamera vor. Fotografie ist für Robert Lebeck ein Mittel, die Realität einzufangen. Als einer der großen deutschen Nachkriegsfotografen ist er stets auf der Suche nach der unverstellten Wahrheit, nach lebendigen, spontanen und nicht inszenierten Bildern. Seine Fotos kommen ohne große Technik aus. Lebeck vertraut auf sein wachsames Auge und hält berühmte Persönlichkeiten auf Bildern fest, aus denen eine einzigartige Nähe spricht: Ob Romy Schneider, Alfred Hitchcock, Elvis Presley, Herbert von Karajan oder Jayne Mansfield – stets gelang es ihm, das Vertrauen seiner Modelle zu gewinnen und den Menschen hinter dem unnahbaren Star zu entdecken. Dabei entstand eine Intimität, die sich in den Gesichtern der Fotografierten spiegelt. Manche seiner Modelle hat Robert Lebeck über Jahre hinweg mit seiner Kamera begleitet, wie zum Beispiel Romy Schneider. Er ist ihr so nahe gekommen wie kaum ein anderer. Unvergessene Fotos entstanden, die das ganze Leben der Schauspielerin erzählen: Mal gibt sie sich verspielt, dann wieder wirkt sie matt und müde. Lebeck hatte stets ein Gespür dafür, auch die kleinen Gesten einzufangen und mit ihnen Großes auszudrücken. Selbst vermeintlich banalen Situationen entlockte er pointierte Botschaften: Über den Köpfen staunender Gäste pflückte die junge Jayne Mansfield während der Berliner Filmfestspiele Trauben von einem Zweig an der Decke. Das Bild der schwebenden Schauspielerin wurde eines seiner bekanntesten Fotos. Bis heute haben Lebecks Bilder nichts von ihrer Kraft eingebüßt. Jedes erzählt eine eigene Geschichte. Anrührend, komisch, entlarvend, dramatisch – immer authentisch.

2008 | 27 min | HD | Motion Control Kamera | XD Cam HD  | 16:9

Buch und Regie:

Produktion:


ERSTAUSSTRAHLUNG:  30. März 2008, auf ARTE / Arte Kunst & Kultur
WEITERE SENDETERMINE : 2015

lorbeer-LEER-einzeln
F E S T I V A L  WINNER, „BRONZE WORLD MEDAL“ NEW YORK FESTIVALS, USA, 2009   
Film & Video Awards, Category: Documentaries

 

lorbeer-LEER-einzeln
F E S T I V A L  NOMINATION , ROSE D’OR, CH, 2009
the 49th festival for entertainment television programming Arts, Category: Documentaries

 

lorbeer-LEER-einzeln
F E S T I V A L  NOMINATION MILANO DOC FESTIVAL, IT, 2008

FESTIVAL INTERNATIONALE DI FILM DOCUMANTARI D’ARTE, ARCHITETTURA, CINEMA, THEATRO, IMPRESA, MUSICA E DANZA, Category: arte

lorbeer-LEER-einzeln
F E S T I V A L NOMINATION , ASOLO ARTFILM FESTIVAL XXVII, IT, 2008
FESTIVAL INTERNATIONALE DEL FILM SUL ARTE E DI BIOGRAFIE D’ARTISTA, Category: arte

Comments

comments

Client

RBB / ARTE